Donnerstag, 16. Januar 2003, 20:00 h

Dr. phil. Oliver Fürbeth
(Wetzlar)

Philosophie und Musik



Donnerstag, 23. Januar 2003, 20:00 h

Dr. phil. Wolfgang R. Köhler
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Sprache



Donnerstag, 30. Januar 2003, 20:00 h

Dr. phil. Rainer Forst
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Politik



Donnerstag, 06. Februar 2003, 20:00 h

PD Dr. phil. Hans-Dieter Mutschler
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Naturwissenschaft



Donnerstag, 13. Februar 2003, 20:00 h

Dr. phil. Heinz Watzka
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Mystik



Donnerstag, 20. Februar 2003, 20:00 h

Prof. Dr. ing. Günter Ropohl
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Technik



Donnerstag, 27. Februar 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Micha Brumlik
(Frankfurt am Main)

Philosophie und jüdische Religion



Donnerstag, 06. März 2003, 20:00 h

Dr. rer. nat. Christine Hertler
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Anthropologie



Donnerstag, 13. März 2003, 20:00 h

PD Dr. phil. Klaus-Jürgen Grün
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Geld



Donnerstag, 20. März 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Anton Leist
(Zürich)

Philosophie und Leben



Donnerstag, 27. März 2003, 20:00 h

Dr. med. Stefan Sahm
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Medizin



Donnerstag, 03. April 2003, 20:00 h

Prof. Dr. theol. Elisabeth Gräb-Schmidt
(Gießen)

Philosophie und christliche Religion



Donnerstag, 10. April 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Manfred Geier
(Hamburg)

Philosophie und Science Fiction



Donnerstag, 24. April 2003, 20:00 h

Dr. phil. Uwe Fahr
(Basel)

Philosophie und Tod



Donnerstag, 08. Mai 2003, 20:00 h

Prof. Dr. jur. Klaus Günther
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Recht



Donnerstag, 15. Mai 2003, 20:00 h

Dr. phil. Friedrich W. Schmidt
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Geschichte



Donnerstag, 22. Mai 2003, 20:00 h

Dr. phil. Susanne Nordhofen
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Literatur



Donnerstag, 05. Juni 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Till Neu
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Malerei



Donnerstag, 12. Juni 2003, 20:00 h

Dr. phil. Thomas Schramme
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Psychologie



Donnerstag, 26. Juni 2003, 20:00 h

PD Dr. phil. Gerhard Preyer
(Frankfurt am Main)

Philosophie und Soziologie


11. September 2003, 20:00 h

PD Dr. phil. Hans-Dieter Mutschler
(Frankfurt am Main)

Was ist Holismus?

Man spricht von "Theorien-" oder "Bedeutungsholismus", vom "holistischen" Charakter der Quantentheorie oder der Kybernetik. Ist damit mehr gemeint, als "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile", eine offenkundige Trivialität? Gibt es verschiedene Arten von Holismus und wie verhalten sie sich zueinander?




18. September 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Achim Stephan
(Osnabrück)

Lassen sich Sinnesempfindungen und Gefühle reduktiv erklären?

Phänomenale Erlebnisse, die für Sinnesempfindungen und Gefühle typisch sind, stellen nach wie vor das größte Problem für reduktionistische Erklärungen dar. Verschiedene Ansätze solcher reduktionistischer Erklärungen lassen sich namhaft machen und kritisieren.




25. September 2003, 20:00 h

Dr. phil. Michael Fleiter
(Frankfurt am Main)

Erinnerung und Geschichtswissenschaft

Erinnerung im Allgemeinen gilt im Vergleich zur wissenschaftlichen historischen Erkenntnis meistens als irregulär, ungenau und höchst relativ. Dabei wird übersehen, dass sie - über die intendierte historische Vergegenwärtigung hinaus - weitreichende Bedeutung hat und zum Wesenszug des geschichtlichen, endlichen Menschen gehört. In den "Unzeitgemäßen Betrachtungen II" : "Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben" hebt Friedrich Nietzsche den Stellenwert des Erinnerns - und des Vergessens - für den Menschen in der Geschichte hervor.




09. Oktober 2003, 20:00 h

Dr. phil. Thea Mohr
(Frankfurt am Main)

Bewußtseinsphilosophie aus buddhistischer Perspektive

Am Beispiel des Begriffs "Bewußtsein" in der Gegenwartsphilosophie soll ein religionsphilosophischer Vergleich vorgenommen werden, der den Nachweis erbringt, dass ein anderes philosophisches System, der Buddhismus, zwar unter anderen Voraussetzungen, zu Auffassungen zum Begriff "vijnana" (Bewußtsein) gelangt, die den Forschungserkenntnissen westlicher Tradition z.T. gleichen, jedoch über ihn hinausweisen.




16. Oktober 2003, 20:00 h
(verlegt vom 18.12.2003)

Dr. phil. habil. Wolfgang R. Köhler
(Frankfurt am Main)

Werte - realistisch betrachtet

Werte realistisch zu betrachten bedeutet hauptsächlich, sie von einem bloß subjektiven Für-wertvoll-Halten zu unterscheiden und somit als legitime Inhalte von Aussagen anzusehen, die wahr oder falsch sein können. Die Möglichkeit eines derart objektiven Wertvoll-Seins wird häufig mit mehr oder weniger guten Einwänden bestritten.




23. Oktober 2003, 20:00 h

PD Dr. phil. Heike Kämpf
(Darmstadt)

Sind fremde Kulturen zu verstehen?

Kann das Verstehen die Barrieren zwischen den Kulturen überschreiten? Welche Rolle spielt dabei die ethnologische Forschung und die Philosophie? Im Anschluß an Helmuth Plessners Begriff des "exzentrischen Verstehens" wird vorgestellt, wie man die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen interkulturellen Verstehns beantworten könnte.




30. Oktober 2003, 20:00 h

PD Dr. phil. Marcus Willaschek
(Münster)

Wie frei ist der Mensch?

Nach einer verbreiteten Auffassung stellt die aktuelle biowissenschaftliche Forschung (Neurobiologie, Verhaltensgenetik) unser alltägliches und rechtliches Selbstverständnis als freie Täter unserer Taten radikal in Frage. Dagegen wird in diesem Vortrag dafür argumentiert, daß nicht der freie Wille, sondern seine Unvereinbarkeit mit einer naturwissenschaftlichen Beschreibung des Menschen eine Illusion ist.




06.November 2003, 20:00 h

Dr. phil. Alexander Becker
(Frankfurt am Main)

Kann man Wissen konstruieren?

Wovon hängt ab, ob wir etwas wissen? Vielleicht davon ob die Welt so ist, wie wir glauben, daß sie ist. Seit Platon wissen wir aber, daß Wissen auch eine praktische Seite hat. In den letzten drei Jahrzehnten haben einige diese zweite Seite des Wissens verabsolutiert und, gestützt auf wissenschaftssoziologische und -historische Untersuchungen behauptet, daß Wissen allein von uns abhängig ist. Kurz gesagt, behaupten sie, daß Wissen konstruiert ist. Inwieweit haben sie recht?




13. November 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Thomas M. Schmidt
(Frankfurt am Main)

Religion und Wissen

Religion steht für viele in einem Spannungsverhältnis, wenn nicht sogar in einem Gegensatz zum Wissen. Wissen, also Meinungen, die auf rationale Weise erworben und begründet werden, scheinen von einer ganz anderen Art zu sein als Glaubensüberzeugungen. Während Wissen intersubjektiv überprüfbare und methodisch kontrollierbare Ansprüche auf Wahrheit erhebt, scheint es sich beim religiösen Glauben doch um persönliche Gewissheiten zu handeln, die eher die Erfahrung oder Lebenshaltung von Menschen zum Ausdruck bringen, aber nicht verallgemeinerbare Geltungsansprüche.




20. November 2003, 20:00 h

Dr. phil. Susanne Nordhofen
(Frankfurt am Main)

Was ist "poetische Prägnanz"?

Ernst Cassirer hat in seiner "Philosophie der symbolischen Formen" die Literatur nicht eigens abgehandelt, gleichwohl bildet sie einen reichen Fundus, aus dem Cassirer schöpft. Daher scheint es sinnvoll, parallel zum Begriff der "symbolischen Prägnanz" - dem Apriori seiner Symbolphilosophie - von einer "poetischen Prägnanz" zu sprechen.




27. November 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Dr. nat. Brigitte Falkenburg
(Dortmund)

Kants Naturbegriff und die Quantentheorie

Nach Kant beruht die Naturerkenntnis auf Naturgesetzen a priori, die nicht aus der Erfahrung gewonnen, sondern durch die Struktur unseres Erkenntnisvermögens vorgegeben sind. Die empiristische Wissenschaftstheorie des 20. Jahrhunderts betrachtete Kants Apriori angesichts der Relativitätstheorie als überholt. Dagegen beriefen sich die Begründer der Quantentheorie, Bohr und Heisenberg, mit der „Kopenhagener Deutung" der Quantenmechanik auf Kants Erkenntnistheorie. Welche Folgen hat die Quantenmechanik für unser physikalisches Weltbild?




04. Dezember 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Elke Brendel
(Mainz)

Über die abhanden gekommene Wirklichkeit -
Quantenphysik und ihre naturphilosophischen Konsequenzen

Obwohl die Quantentheorie eine sehr erfolgreiche physikalische Theorie darstellt, sind ihre philosophischen Interpretationen sehr umstritten. Insbesondere scheinen bestimmte quantenphysikalische Phänomene - wie z.B. Indeterminiertheit, Nichtlokalität und "verschränkte Zustände" - die Vorstellung einer objektiven und beobachterunabhängigen Wirklichkeit in Frage zu stellen. Im Vortrag sollen die wichtigsten Interpretationsansätze (Kopenhagener Deutung, Theorie verborgener Parameter, Viele-Welten-Theorie etc.) skizziert und hinsichtlich ihrer naturphilosophischen Konsequenzen verglichen werden.




11. Dezember 2003, 20:00 h

Prof. Dr. phil. Pirmin Stekeler-Weithofer
(Leipzig)

Wer war Nietzsches Übermensch?

Indem man Nietzsches pathetisches Konzept, wie es im "Zarathustra" zur Geltung kommt, herunterkürzt, lassen sich seine Träume vom Übermenschen als das Projekt verstehen, wie man trotz der dogmatisch-christlichen Tradition und trotz der herrschenden Massengesellschaft zu einer authentischen Person und einem autonomen Subjekt werden könne. Auf diese Art wird die Verwandtschaft zur Kantischen Autonomie-Ethik deutlicher als Nietzsches Berufung auf Schopenhauer erkennen läßt.




18. Dezember 2003, 20:00
(verlegt vom 16.10.2003)

Dr. phil. Brigitta von Wolff-Metternich
(Heidelberg)

Wie schön ist die Natur?

Das wiedererwachte Interesse an der Ästhetik der Natur gilt der Verteidigung eines nicht-instrumentellen Umgangs mit ihr. Obwohl wir z.B. an der Landschaftsgestaltung und Städteplanung beobachten können, daß neben technisch-ökonomischen Nutzungsinteressen in zunehmendem Maße auch ästhetische Gesichtspunkte eine Rolle spielen, fragt sich, ob unser Gefallen an der Natur Anknüpfungspunkte für ein nicht von Beherrschung und Ausbeutung bestimmtes Naturverhältnis bietet.Dieser Frage wird mit Bezug auf Kant, Adornound neueren Autoren nachgegangen.